Die aktuelle Stagnationskrise sowie die zunehmenden Handelskonflikte, die vor allem von der Trump-Administration ausgehen, machen eine grundlegende Abkehr vom bisherigen deutschen Wirtschaftsmodell erforderlich. Ein Wandel von der
Exportorientierung hin zu einer stärkeren Binnenmarktorientierung kann jedoch nur im europäischen Maßstab gelingen.


Der EU-Binnenmarkt ist nach wie vor der größte Binnenmarkt der Welt. Für die Weiterentwicklung dieses gemeinsamen Marktes ist zugleich die Herausbildung eines eigenständigen europäischen Wirtschaftsmodells notwendig. Auf unserer Tagung möchten wir die zentralen Eckpfeiler eines solchen Modells vorstellen, seine Umsetzungschancen analysieren und bestehende Herausforderungen diskutieren. Dabei stehen insbesondere folgende Fragen im Mittelpunkt:

  • Welche geopolitischen Veränderungen machen ein europäisches Wirtschaftsmodell notwendig?
  • Warum stößt das deutsche Wirtschaftsmodell zunehmend an seine Grenzen?
  • Welche Rolle kann eine europäische Industrie- und Innovationspolitik bei der Stärkung europäischer Souveränität spielen?
  • Inwiefern kann eine ambitionierte europäische Klimapolitik zur Modernisierung des volkswirtschaftlichen Kapitalstocks beitragen?
  • Wie kann die europäische Handelspolitik auf die bestehenden globalen Handelskonflikte reagieren?
  • Welche Hindernisse müssen auf dem Weg zu einer kohärenten europäischen Wirtschaftspolitik überwunden werden?

Anmeldung
30.–31. Januar 2026 | Heimvolkshochschule Springe | Kurt-Schumacher-Str. 5 | 31832 Springe
Kosten für Tagung und Unterkunft werden übernommen. Reisekosten sind selbst zu tragen.
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Anmeldeschluss: 15.01.2026